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Materialien 2017-05-27T11:18:11+00:00
zu meinen Arbeiten aus Holz

Mein Lieblingswerkstoff!

Holz lebt, wärmt, duftet und sorgt für ein sinnliches Wohlgefühl.
Holzoberflächen tragen dazu bei, dass Innenräume als warm, gemütlich und beruhigend empfunden werden. Bei diesen Eigenschaften übertrifft Holz alle anderen üblichen Oberflächenmaterialien!
Holz ist ein vielseitiger Rohstoff: Möbel, Fußböden, Häuser, Brennmaterial oder Papier – all diese Dinge können aus Holz hergestellt werden.
Außerdem gilt Holz als umweltfreundlich, wenn es durch umsichtige und nachhaltige Waldwirtschaft gewonnen wird. Schon vor Tausenden von Jahren wussten Menschen seine Eigenschaften zu schätzen. Und da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, ist es eines der am meisten genutzten Pflanzenprodukte der Welt.

Der Werkstoff Massivholz ist durch folgende Eigenschaften geprägt:

  • geringes Gewicht
  • hohe Biege- und Druckfestigkeit
  • hohe Tragfähigkeit
  • ausreichend elastisches Verhalten
  • gute und einfache Verarbeitung
  • gutes wärmetechnisches Verhalten
  • ästhetische Gestaltungsmöglichkeiten
  • Diffusionsoffenheit
  • starke Sorptionsfähigkeit
  • keine elektrostatische Aufladung

Durch eingelagerte, das Raumklima gleichmäßig positiv beeinflussende Holzinhaltsstoffe werden Wohlbefinden und Gesundheit nachhaltig angeregt und gefördert.

Laut den Messungen kamen die Teilnehmer in einer Holzklasse mit bis zu zehn Herzschlägen pro Minute weniger aus und sparten sich damit an die zwei Stunden Herzarbeit pro Tag! Dieser niedrige Herzschlag trägt langfristig zu einer höheren Lebenserwartung bei und erhöht die Schutzfunktion vor einem Herzinfarkt.

Wissenschaftliche Studien haben die positiven Auswirkungen von Zirbenholz auf den menschlichen Organismus nachgewiesen. Mit Holz eingerichtete Räume senken die Herzfrequenz deutlich und die durchschnittliche Arbeitsersparnis für das Herz beträgt so pro Tag rund 3.500 Schläge.

  • Die Ausstrahlung des Nussbaums vermittelt Klarheit und Willensstärke.
  • Die Ausstrahlung des Zwetschgenbaumes hat eine beruhigende Wirkung.
  • Die Ausstrahlung des Apfelbaumes wirkt sanft und vermittelt ein Gefühl der Fröhlichkeit und Jugendlichkeit.
  • Die Ausstrahlung des Kirschbaumes bringt Fröhlichkeit, stärkt Herz und Kreislauf.
  • Die Ausstrahlung der Eiche erdet, verleiht tiefe Wurzeln, Kraft und Macht.
  • Die luftige Ausstrahlung des Ahorn hilft Menschen, die erschüttert sind und ihre Ausgeglichenheit verloren haben und bringt Klarheit.
  • Die Ausstrahlung der Birke bringt Licht und Fröhlichkeit, sie entspannt und beruhigt die Nerven.
  • Die Ausstrahlung der Buche vermittelt Strenge, sie ordnet und schafft Klarheit.
  • Die Ausstrahlung der Eiche hilft uns, aufzutanken, also Energien aufzubauen.
  • Die Ausstrahlung der Erle vermittelt Frische und Munterkeit,
  • Die Ausstrahlung der Esche ist belebend und stärkend. Sie hilft bei verhärteten und enttäuschten Menschen wieder das Licht am Himmel zu sehen.
  • Die Ausstrahlung der Linde hilft ebenfalls unruhigen, gehetzten Menschen innere Ruhe und Stille zu finden.

Ich persönlich fälle nur Bäume, die jemand weghaben will, weil sie zu gross geworden sind, einem Bauvorhaben weichen müssen oder dürr sind und keine Früchte mehr tragen.

Auch aus einem hohlen Baum kann man schöne Gegenstände erzeugen. In meinen Werken können diese Bäume weiterleben und landen nicht im Ofen oder gar am Müll. Es ist aber nicht ganz einfach, einen Baum aus einem Garten zu holen, man muss meist von oben Ast für Ast abschneiden und abseilen, damit nichts beschädigt wird. Manchmal grabe ich auch noch die Wurzel aus, das dauert schon mal einen ganzen Tag oder länger. Wenn der Baum dann da liegt, muss man ihn zum Sägewerk bringen, aufschneiden lassen, die Bretter und Pfosten abtransportieren, die Rinde entfernen, das Holz mit trockenen Zwischenhölzern aufschlichten und dann pro Zentimeter Dicke zirka ein Jahr lufttrocknen lassen. Manchmal muss das Holz dann noch in die Trockenkammer, bevor man dann endlich das richtige Stück für das nächste Projekt heraussuchen kann. Und das befindet sich dann meist ziemlich weit unten am Holzstoss!!

Ich arbeite am liebsten mit lebhaften Holz, schneide Astgabeln nicht weg, damit die Natürlichkeit des Baumes erhalten bleibt. Gerne kombiniere ich auch verschiedene Hölzer oder kombiniere mit anderen Materialien. Beim Bau eines Möbelstücks arbeite ich ausschliesslich mit den altbewährten Holzverbindungen wie Zinken, Schlitz und Zapfen, Schäftung, Gratleisten usw.

Diese meist händisch erzeugten Verbindungen erfordern Geduld und Genauigkeit, sind aber die beste Möglichkeit, Holz, das die Eigenschaft hat, bei wechselnder Luftfeuchtigkeit im Sommer und Winter zu „Arbeiten“, das heisst, das Holz dehnt sich aus und zieht sich zusammen, auf Dauer zusammenzuhalten.

Das Arbeiten mit Holz in seiner natürlichen Form macht mir grosse Freude, ich kann dabei gut abschalten und spüre die Energie des Holzes. Darum möchte ich diesen edlen Werkstoff auch nicht mit Lack behandeln, stark beanspruchte Oberflächen werden maximal geölt.

zu meinen Arbeiten aus Glas

Glas ist ein genialer Werkstoff und besteht überwiegend aus Sand.

Es gibt Glas auch in natürlicher Form, zB. Obsidian, Bimsstein, welche durch die Hitze von Vulkanen entstehen.

Glas ist vollkommen wiederverwertbar.

Das Glasfusing ist ein ca. 2200 Jahre altes Verfahren, wobei verschiedene Gläser zusammengeschmolzen werden und/ oder mit Hilfe einer Trägerform mit der optimalen Hitze und Brenndauer in Form gebracht werden.

Die Trägerform wird meist aus Ton geformt, gebrannt und mit einem Trennmittel vorbereitet. Das Glas ist dann ca. 18 bis 22 Stunden im Brennofen. Danach kann das Glas geschliffen, sandgestrahlt, poliert oder graviert werden.

Es hat viele Fehlversuche gebraucht, bis ich für meinen Ofen und das Glas, das ich verwende, die richtige Temperatur und Brenndauer herausfand, obwohl es da schon empfohlene Angaben gibt.

Die Formen und Farben, die beim Fusen entstehen, faszinieren mich immer wieder.

Mit der richtigen Beleuchtung kann man das schöne Aussehen noch betonen und Farbakzente in den Wohnraum bringen.

Glas ist auch ein hervorragender Werkstoff, wenn man ihn mit anderen Materialien kombiniert.

Am Besten kommt Farbglas zur Geltung, wenn natürliches Licht hindurchscheint.

zu meinen Arbeiten aus Keramik

Keramik wird aus Ton, einer Bodenart, durch Formgebung, Trocknung und Erhitzung erzeugt.

Die Brenntemperatur für Keramik beträgt im Normalfall ca. 1050-1250 Grad, wobei das Material ab ca. 1200 Grad flüssigkeitsdicht wird.

Die ältesten Funde von Keramik sind ca. 30000 Jahre alt.

Es gibt verschiedene Arten von Keramik, z.B

Grobkeramik, hauptsächlich für den Hausbau

Feinkeramik, beispielsweise für Geschirr und Kunstgegenstände

Porzellan, für Geschirr, Sanitärartikel, Isolatoren usw.

Keramik ist formbeständig und hart.

Der Ton wird feucht geformt und schwindet beim Trocknungsprozess um ca. 10 Prozent.

Ton muss langsam trocknen, damit er nicht so leicht reisst.

Man unterscheidet zwischen lederhart, lufttrocken und brennreif.

Nach dem Rohbrand kann man die Keramik glasieren, die Glasur muss dann nocheinmal bei rund 1000 Grad gebrannt werden.

Für mich ist Ton auch ein genialer Werkstoff, beim Formen des weichen Materials fühle ich mich immer wie als kleines Kind, als ich noch liebend gerne feuchte, lehmige Erde zwischen den Fingern zerdrückt habe.

Man muss allerdings bei der Herstellung auf einige Dinge aufpassen, dass man keine Lufteinschlüsse und keinen Schmutz im Ton hat, dass er beim Verarbeiten nicht zu schnell trocknet, nicht bricht und noch einiges mehr.

Bis zum ersten Brand ist Ton noch sehr anfällig für kleine Erschütterungen, was ich schon ein paar Mal mit traurigem Blick mitbekam.

Keramik eignet sich auch sehr gut, um Formen fürs Glas schmelzen herzustellen.

Das schwierige daran ist, dass man den Schwund beim Trocknen des Tons mitberechnen muss und man muss sich vorher überlegen, wie man das Glas dann wieder von der Form bekommt.

Keramik lässt sich auch ausgezeichnet mit anderen Materialien kombinieren.

Hier noch zwei Zitate:

„Festgemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt.“

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ Picasso

zu meinen Arbeiten aus Metall

Eisen ist das umweltfreundlichste Metall und kommt auch in natürlicher Form vor.

Eisen wird aus Eisenerzen gewonnen.

Vor ca. 4000 Jahren kannte man Eisen nur aus Meteoriten, vor ca. 1500 Jahren wurde Eisen erstmals hergestellt und heute ist es aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Beim Zusammenschmelzen von Eisen mit anderen Metallen, z.B. Chrom, Nickel, Mangan, Titan, Zirkonium und Vanadium entsteht Stahl. Es gibt auch rostfreie Stahle wie z.B. Nirosta.

Eisen kann durch Erhitzung recycelt werden.

Eisen beginnt unbehandelt zu Rosten, man kann es aber auch farblos lackieren, damit das nicht passiert.

„Aus gutem Eisen macht man keine Nägel –

aus guten Männern keine Soldaten!“

zu meinen Arbeiten aus Stein

Es gibt viele unterschiedliche Steinarten. Steine gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Größen.

Ganz kleine Gesteinsstücke nennt man Sand, größere Gesteinsstücke nennt man z. B. Kiesel, Fels….

Viele Gesteine bestehen aus unterschiedlichen Bestandteilen, den Mineralien. Man kann eigentlich sagen, dass die ganze Erde aus Steinen besteht. Alles, was auf der Erde ist, und kein Lebewesen oder Pflanze ist, ist aus Gestein. Es gibt so viele verschiedene Gesteine in den verschiedensten Farben und Härtegraden, dass eine Auflistung meine Homepage sprengen würde.

Zum Glück habe ich einen guten Freund, der Steine aus der ganzen Welt verkauft, der mich immer gut berät und von ihm habe ich auch die Steine für meine Feuerstelle. Ganz besonders gefällt mir daran, dass diese Natursteine so schön bunt sind.

Steine eignen sich auch sehr gut, um Skulpturen Halt zu geben. Man kann Steine auch hervorragend in Möbel und Skulpturen einbauen oder mit Metall verbinden.

Mit Steinen werde ich sicher noch sehr viel machen!

„Glänze nicht wie Jade – sei einfach wie ein Stein.“ Laotse

„Weil Steine leise sprechen

und nur im Flüstertone

von ihrem Schicksal künden,

vernehmen nur jene diese Stimmen,

die auch der Stimme des Windes,

der Wolken und der Blumen lauschen

und ihnen ihr Geheimnis abgewinnen.“

Dr. Carl Peter Fröhling